KreisFeuerwehrVerband

Erlangen-Höchstadt e.V.

Veranstaltungen

Neues Haus,neues Fahrzeug,"neue" Wehr

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Hemhofen. Der 17.September 2017 wird sowohl in der Gemeinde Hemhofen als auch bei der Feuerwehr Hemhofen/Zeckern stets in besonderer Erinnerung bleiben, steht dieses Datum doch zum Einen für die Übergabe und Segnung des neuen gemeinsamen Hauses, zum Anderen für die offizielle Indienststellung des neuen Versorgungs-LKW´s der beiden vor kurzer Zeit fusionierten Wehren. Gleichzeitig wurde der festliche Rahmen zur Ehrung langjährig aktiver Einsatzkräfte und zu einem Tag der offenen Tür bei der Feuerwehr und im Gemeindebauhof genutzt.

1. Bürgermeister Ludwig Nagel freute sich daher auch ganz besonders, eine Vielzahl von Ehrengästen begrüßen zu dürfen, unter ihnen den Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Stefan Müller, Martina Stamm-Fibich MdB, Walter Nussel MdL, Bezirksrätin Ute Salzner, Landrat Alexander Tritthart sowie die Geistlichkeit, Pfarrerin Ulrike Lorentz und Pfarrer Thomas Ringer. Seitens der Feuerwehr galt sein Gruß Kreisbrandrat Matthias Rocca, Kreisbrandinspektor Jürgen Schwab, Kreisbrandmeister Marcus Maier, dem Ehren- Glossary Link KBM und Ehren-Kommandanten der Feuerwehr Zeckern, Herbert John, dem Ehrenkommandanten der Feuerwehr Hemhofen, Manfred Körner, die aktiven, passiven und Ehrenmitglieder der Feuerwehr Hemhofen und Zeckern, die Patenvereine aus Adelsdorf, Neuhaus und Röttenbach sowie die Vertreter der Nachbarfeuerwehren. Stellvertretend für die am Neubau beteiligten Personen und Firmen seien hier Architekt Norbert Thiel und Bauleiter Markus Goldhammer genannt.

Ludwig Nagel betonte, vor dem, was die aktiven und passiven Mitglieder zu dem Bauwerk und dessen Einrichtung beigetragen hätten, „ziehe er seinen Hut!“ Er wünschte ihnen für die kommenden Wochen möglichst wenige Einsätze, „um wieder einmal richtig durchatmen zu können“.

„Gemeinde, Feuerwehr und Kirche gehören zusammen!“ konstatierte Pfarrer Thomas Ringer, weil jeder wisse, wie wichtig Gottes Beistand sei, insbesondere im Einsatz. Deswegen sei es auch eine Selbstverständlichkeit, heute die Weihen vorzunehmen. Es sei ein toller gemeinsamer Anfang für die zusammengeführten Feuerwehren. Während die Anwesenden das „Großer Gott, wir loben Dich“ sangen, zog er zusammen mit seiner Amtskollegin Ulrike Lorentz durch das Gerätehaus und zum neuen Versorgungs-LKW, um diese mit Weihwasser zu segnen und den Beistand Gottes herab zu rufen.

Danach hatten die Gäste und Besucher ausgiebig Gelegenheit, das neue Gerätehaus und das neue Fahrzeug kennenzulernen sowie sich das Mittagessen schmecken zu lassen.

Am Nachmittag erfolgte dann die offizielle Übergabe. Es sei ein historischer Tag für die Feuerwehr und die Gemeinde, betonte Bürgermeister Ludwig Nagel nach dem musikalischen Auftakt durch den Spielmannszug der Feuerwehr. Die Zusammenlegung der beiden aktiven und bereits lange erfolgreich zusammenarbeitenden Wehren habe eine jahrzehntelange Geschichte. Die Vereine hingegen bleiben bis auf Weiteres eigenständig. Auch wenn von verschiedenen Seiten immer wieder Kritik am gemeinsamen Neubau geäußert worden sei, sei dies die beste Lösung gewesen. Die beiden alten Gerätehäuser hätten so viele Sicherheitsmängel aufgewiesen, dass eine Sanierung nicht mehr wirtschaftlich vertretbar gewesen sei. Nun verfüge man über ein auf die Anforderungen der Zukunft ausgerichtetes Haus mit optimalen technischen Möglichkeiten. Bis zuletzt hätte es auch stets konstruktive Vorschläge aus den Reihen der Feuerwehren gegeben, die in den Bau mit eingeflossen seien. Symbolisch übergab er einen überdimensionalen Schlüssel für Haus und Fahrzeug an den 1.Kommandanten Harald Noß. Zuvor hatten ihm schon Architekt Norbert Thiel und Bauleiter Markus Goldhammer ein Erinnerungsgeschenk überreicht.

Landrat Alexander Tritthart überbrachte die Glückwünsche des Landkreises und des Kreistags. Das Thema Feuerwehr sei für die Bürger eines der wichtigsten. Auch wenn so mancher deren Notwendigkeit in Frage stelle, wisse die große Mehrheit deren Bedeutung zu schätzen, insbesondere natürlich diejenigen, die deren Hilfe schon einmal in Anspruch nehmen mussten. Sich verändernde gesellschaftliche Rahmenbedingungen erforderten darüber hinaus neue Konzepte für die Sicherstellung des Brandschutzes innerhalb der dafür verantwortlichen Kommunen. Hier in Hemhofen hätten sich die Verantwortlichen zur Zusammenlegung der beiden Wehren entschieden, andernorts müsse man andere Wege gehen. Für das weitere Zusammenwachsen wünschte er alles Gute.

Kreisbrandrat Matthias Rocca betonte, mit dem Einzug in das neue Feuerwehrgerätehaus sei ein wichtiger Schritt für das Zusammenwachsen der beiden Wehren erreicht worden. Die Feuerwehr seien bei Weitem niemals ein „Verein für Technikbegeisterte“, sondern vielmehr unabdingbar für den Schutz der Bevölkerung.

1.Kommandant Harald Noß erinnerte daran, dass bereits in den 80er Jahren Überlegungen zur Zusammenführung der Feuerwehren Hemhofen und Zeckern bestanden hatten. Seit 2008 seien diese deutlich konkretisiert und nunmehr vollzogen worden. Den neuen gemeinsamen Standort im Bauhofgelände bezeichnete er als „goldrichtig“ und freute sich, dass den Aktiven nunmehr ein funktionelles Feuerwehrgerätehaus mit sechs Fahrzeugstellplätzen und besten Voraussetzungen für die Ausbildung sowie die Pflege und Wartung der Ausrüstung zur Verfügung gestellt worden sei. Dafür galt sein Dank Bürgermeister Ludwig Nagel, dem Gemeinderat und der Verwaltung der Gemeinde Hemhofen. Der neue Versorgungs-LKW sei universell einsetzbar und ersetze zwei alte Fahrzeuge.

Im Anschluss daran nahmen Alexander Tritthart und Matthias Rocca Ehrungen langjährig aktiver Einsatzkräfte der Feuerwehr Hemhofen/Zeckern vor. Das Ehrenzeichen des Freistaats Bayern in Silber für 25 Jahre Feuerwehrdienst und die Ehrenurkunde des Bayerischen Innenministers Joachim Herrmann erhielten Harald Noß und Alexander Heilmann. Mit dem Ehrenzeichen in Gold für 40 Jahre Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr wurden Fred Bauerreis, Bernhard Kießling, Andreas Willaczek, Hans-Peter Zenk, Karlheinz Reck und Franz Kießling ausgezeichnet. Sie dürfen sich darüber hinaus über einen einwöchigen Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain freuen.

An den offiziellen Teil schloss sich dann der Tag der offenen Tür an, bei dem die zahlreichen Besucher sich sowohl beim Rundgang durch Feuerwehrhaus und Bauhof als auch bei Vorführungen ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehr Hemhofen/Zeckern machen konnten.

 

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Text und Bilder: KBM Stefan Brunner, Pressestelle KFV ERH e.V.