KreisFeuerwehrVerband

Erlangen-Höchstadt e.V.

Übungen

Großübung am Kreuzweiher

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Röckenhof (DB 4): 86 Einsatzkräfte der Feuerwehren Röckenhof, Kalchreuth, Heroldsberg, Brand/Unterschöllenbach , Oberschöllenbach, Großgeschaidt und Uttenreuth sowie die Vertreter der Kreisbrandinspektion ERH Glossary Link KBI Heinz Horlamus und Glossary Link KBM Sven Menger nahmen am Samstag, 22. April 2017, an der Übung am idyllisch gelegenen Kreuzweiher zwischen dem Eckentaler Ortsteil Unterschöllenbach und dem zu Kalchreuth gehörenden Röckenhof teil. Dazu kamen noch ehrenamtliche Kräfte des BRK, die die „Opfer" stellten, deren Versorgung und Abtransport sicherten. Neben einigen Zuschauern waren auch aus dem Nachbarlandkreis Forchheim KBM Berthold Burkhardt und KBM Florian Burkhardt als Beobachter vor Ort.

Der Kreuzweiher ist ein beliebtes Naherholungsgebiet, zu dem eine Gastronomie und ein Campingplatz gehören. In der Vergangenheit gab es auf diesem bereits einen Brand, dem zwei Wohnwägen zum Opfer fielen. Darauf basierend plante unter Federführung von KMB Sven Menger die zuständige Feuerwehr Röckenhof die Übung. Die Ausgangslage war ein Wohnwagenbrand mit zwei verletzten Personen. Ausgelöst wurde das Feuer durch eine Stichflamme, die es beim Grillanzünden gab.

Nach dem Eintreffen der über Funk alarmierten Wehren teilte Übungsleiter KBM Sven Menger die Einsatzstelle in die Abschnitte Brandbekämpfung, Wasserentnahme und Pendelverkehr ein. Für den Löschangriff musste eine 350 m lange Schlauchleitung bis zum Brandherd verlegt werden. Die Wasserentnahmestellen waren der Kreuzweiher selbst sowie ein weiterer Weiher in der Nähe und ein Hydrant zum Befüllen der wasserführenden Fahrzeuge, die im Pendelverkehr die Einsatzstelle anfuhren.

Die zuerst eintreffende Wehr aus Röckenhof nahm die Erstversorgung der verletzten Personen vor, legte vom Fahrzeug aus die benötigten B-Längen, setzte den Verteiler, positionierte die Löschtrupps und begann mit dem im Glossary Link TSF vorhandenen Wasservorrat den Löschangriff. Brand und Oberschöllenbach saugten aus den Weihern das Wasser an und leiteten dies weiter. Zur Wasserbevorratung wurde zudem durch die Feuerwehr Kalchreuth ein Faltbassin aufgebaut und befüllt.

Die besondere Lage des Objektes sowie die eingeschränkte Verfügbarkeit von Wasser – im Herbst/Winter sind die Weiher abgelassen, im Sommer sinkt der Wasserspiegel entsprechend durch Verdunstung – stellen eine besondere Herausforderung dar und dies bestätigte sich auch im Verlauf der Übung. Bei der abschließenden Besprechung bedankten sich KBI Heinz Horlamus und KBM Sven Menger bei allen, dass sie sich die Zeit genommen haben, an der Übung teilzunehmen. Die an diesem Nachmittag gewonnenen Erkenntnisse werden in zukünftigen Einsatzplänen Berücksichtigung finden.

Nach einer Stärkung trat man den Heimweg an und stellte die Einsatzbereitschaft wieder her.

 

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Text und Bilder: Elke Elm, Pressestelle KFV-ERH