KreisFeuerwehrVerband

Erlangen-Höchstadt e.V.

Leistungsabzeichen

Herzogenaurach im Hilfeleistungseinsatz

 

20181012-09 hza thl

Herzogenaurach (DB3). Zur Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ angetreten, sind am vergangenen Freitag zwei Gruppen der Feuerwehr Herzogenaurach.

Mit dem ersten Hilfeleistungslöschfahrzeug ( Glossary Link HLF) machte die Mannschaft den Aufbau B. Dieser erfolgte so, dass beispielsweise die Ausleuchtung der Einsatzstelle mithilfe des festverbauten Lichtmasts am Fahrzeug erstellt werden konnte, ohne zusätzliches Gerät in Form eines Stativs mit Flutlichtstrahlern aufbauen zu müssen. Dafür gab es jedoch nur 240 Sekunden Zeit, in der jeder Trupp dennoch gefragt war.

Nach Befehl des Gruppenführers Stefan Schmitt, zur Befreiung einer eingeklemmten Person in einem Fahrzeug, bekam der Angriffstrupp die Aufgabe, das Fahrzeug zu unterbauen, damit der Melder ausgerüstet mit Notfallrucksack den Zugang zum Patienten über die Beifahrerseite wahrnehmen konnte. Der Wassertrupp bekam zuerst die Anweisung, die Einsatzstelle vor und hinter dem Geschehen gegen den fließenden Verkehr abzusichern. Der Schlauchtrupp ist in diesem Fall Gerätetrupp und sorgt für die Unterbringung aller benötigten Gerätschaften auf der vom Angriffstrupp ausgelegten Bereitstellungsplane vor dem verunfallten Fahrzeug.

Im Anschluss stellt der Wassertrupp mittels Schnellangriff und Pulverlöscher den Brandschutz sicher und der Schlauchtrupp unterstützt den Angriffstrupp im weiteren Verlauf bei den Arbeiten mit Rettungsspreizer und Schneidgerät. Der Schlauchtruppführer bedient das Hydraulikaggregat auf Befehl des Angriffstrupps. Nach dem Befehl zur Personenbefreiung nimmt der Angriffstrupp die beiden Geräte zur Hand und muss diese fiktiv öffnen und wieder schließen. Somit konnte der Angriffstruppführer seinem Gruppenführer melden „Befehl ausgeführt“. Demnach stoppte die Zeit nach knapp 210 Sekunden. Der Gruppenführer meldete den Schiedsrichtern „Person befreit“.

Die erste Gruppe bestand aus der Mannschaft im Losverfahren, wonach verschiedene Stufen absolviert wurden. Mit dem Ziehen einer Funktionskarte wurden die Teilnehmer individuell gewählt. Die zweite Gruppe, welche allesamt die erste Stufe (Bronze) bestritten, konnten im Vorfeld Ihre Funktionen frei wählen. Auch die zweite Gruppe erreichte das Ziel fehlerfrei.

Zusatzaufgaben, wie Gerätekunden und das damit verbundene Aufzeigen der Gerätschaften im Fahrzeug verlastet, mussten erbracht werden. Die Teilnehmer der Stufen 2-6 mussten bestimmte Geräte für den Hilfeleistungseinsatz erklären und wichtige Punkte mündlich nennen, die spezifisch im Einsatz zu beachten sind.

Geprüft wurde die Mannschaft von drei Schiedsrichtern, unter anderem Glossary Link KBI Norbert Rauch, Glossary Link KBM Claudia Schulz, sowie KBM Roland Kauppert aus Wachenroth.

HL 1:   Stefan Rabl, Fabian van Look, Florian Herbig, Christian Koch, Russel Willis,

            Justin Grimm, Tim Heller und Matthias Kern

HL 2:   Stefan Schmitt, Sebastian Weber, Stefan Hußenether

HL 3:   Moritz Diekmann

HL 4:   Martin Maes

HL 5:   Sebastian Hagen und Patrick Dreher

  • 20181012-01_HZA_laz-thl
  • 20181012-02_HZA_laz-thl
  • 20181012-03_HZA_laz-thl
  • 20181012-04_HZA_laz-thl
  • 20181012-05_HZA_laz-thl
  • 20181012-06_HZA_laz-thl
  • 20181012-07_hza_thl
  • 20181012-08_hza_thl
  • 20181012-09_hza_thl
  • 20181012-10_hza_thl
  • 20181012-11_hza_thl

Text/Bilder: Sebastian Weber, Pressesprecher Kreisbrandinspektion ERH