KreisFeuerwehrVerband

Erlangen-Höchstadt e.V.

Jugend

Lichterglanz statt Feuerschein

Advent

Eckental-Brand/Spardorf (DB 4): Die Advents- und Weihnachtszeit mit Kerzenschein, Duftlampen, Räucherstäbchen und Gänsebraten sowie der Jahreswechsel mit Fondue und Feuerwerk bieten sich zu Brandschutzaufklärungs- und Brandschutzerziehungsterminen an. Am vergangenen Wochenende (17./18. November) fanden zwei Aktionen statt, die unterschiedlicher nicht hätten sein können.

Die Landgärtnerei Eckental mit Sitz in Brand lud zur Adventsausstellung unter dem Motto „Feuer und Flamme“ ein. Passend dazu, wandte sich der Inhaber Stephan Krauß an die Feuerwehr Brand, ob man nicht vor Ort Infos und Tipps zur Verhütung von Brandschäden geben könnte. Am Samstag standen dazu Elke Elm und Dominik Landgraf zur Verfügung. Interessierte Besucher der Ausstellung erfuhren auch, welche Erstmaßnahmen mit den zur Verfügung stehenden Mitteln ergriffen werden können und wann es besser ist, die Feuerwehr zu Hilfe zu holen. Dazu erklärten sie sowohl den Umgang mit einem Feuerlöscher als auch das richtige Absetzen eines Notrufes. Zudem gab es noch Tipps, wie es den Einsatzkräften leichter gemacht werden kann, sich in einer unbekannten Umgebung zurecht zu finden, um schneller helfen zu können. Den Worten folgten eindrucksvolle Beispiele, wie schnell sich brandgefährliche Situationen ergeben können, und im Anschluss beantworteten die beiden Aktiven die Fragen der Anwesenden.

Foto: privat

 

 

Am Sonntag fand in Spardorf der jährliche Juleica-Kongress statt. Dieses Jahr war auch ein Workshop „Was tun, wenn’s brennt?“ im Angebot. Eine Abordnung des BEBA-Teams nahm sich der Aufgabe an. Bernd Guttenberger (FF Forth) und „Ersatzfrau“ Elke Elm (FF Brand) gingen auf die individuellen Situationen der Teilnehmer, z. B. die Altersklassen oder Veranstaltungsorte, ein. Darauf aufbauend sensibilisierten sie die Jugendleiter auf vorhandene Gefahrenpunkte. Sollte es dennoch zum Notfall kommen, wurden Erstmaßnahmen erläutert, je nachdem, was vor Ort vorhanden ist (Löschdecke, Feuerlöscher). Das richtige Absetzen eines Notrufes war ebenso Thema wie der Umgang mit einem Feuerlöscher. Anhand des Rauchhauses demonstrierte Bernd Guttenberger den Weg des Rauches, beziehungsweise welche Wirkung das Öffnen von Fenster und Türen haben kann. Kleine Experimente unterstrichen die getroffenen Aussagen. Den Betreuern wurde auch nahegelegt, in den Gruppenstunden das geordnete Verlassen des Jugendtreffs oder auch den Notruf zu üben, für den Fall, dass es denn einmal notwendig werden würde. Als handout gab es noch Broschüren zu den Themen „Offenes Feuer“, „Feuer löschen“ und den Feuerwehrautobastelbogen, auf dessen Rückseite das Verhalten im Brandfall und die W-Fragen aufgelistet sind.

Der hinzugekommene stellvertretende Kreisjugendwart Glossary Link KBM Christian Bühl plauderte abschließend noch ein wenig „unter Jugendleitern“ aus dem Nähkästchen.

 

Foto: KJR-ERH

 

In Brand freuen sich die Drittklässler bereits auf ihren Besuch bei der Feuerwehr am Mittwoch, 13. Dezember. Hier stehen die Aufgaben und die Ausrüstung der Feuerwehr, der Streichholzführerschein, das Verhalten im Notfall und der Notruf auf dem Plan. Probesitzen im Feuerwehrauto und die eine oder andere Überraschung inklusive…

 

Text: Elke Elm, KFV ERH e.V.

 

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