KreisFeuerwehrVerband

Erlangen-Höchstadt e.V.

Einsatzberichte des KFV

Vergiss den "Black Friday" - heute war "Rescue Sunday"

20181125 rauchmelder

Zuerst heute Morgen, Sonntag den 25. November wurde die Feuerwehr Vestenbergsgreuth zusammen mit der FF Frimmersdorf und Höchstadt/Aisch zu einer Rauchentwicklung in einem Wohnhaus gerufen.

Nachbarn hörten den Rauchmelder aus einer Wohnung schrillen, doch niemand öffnete die Tür. Nach Alarm mit „Person in Gefahr" rückten die Kräfte an. Kurz nach Ankunft meldete der Gruppenführer des ersteintreffenden Löschfahrzeugs aus Vestenbergsgreuth ein angebranntes Kochgut, welches den Rauch verursachte. Die Bewohner hatten ihre Wohnung bei Eintreffen der Feuerwehr bereits verlassen. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Gleiches am Vormittag in Herzogenaurach

Auch hier bemerkten aufmerksame Nachbarn das Ertönen von Rauchwarnmeldern in einer Erdgeschosswohnung. Die Glossary Link ILS Nürnberg alarmierte den Löschzug der FF Herzogenaurach.
Beim Eintreffen der Kräfte standen diese vor verschlossenen Türen. Da jedoch Brandgeruch wahrnehmbar war, entschlossen sich die Führungskräfte vor Ort für eine schnelle, gewaltsame Öffnung der Wohnungstüre. Eine Streife der Glossary Link PI Herzogenaurach war hierfür ebenfalls an der Einsatzstelle.

Angebranntes Kochgut am Herd war auch hier der Auslöser. Der Bewohner, der sich von den Umständen nicht beirren ließ, wurde von der Feuerwehr gebeten, seine Räumlichkeiten zu verlassen, da die Verrauchung nicht unerheblich war. Dieser setzte sich jedoch zur Wehr und konnte im weiteren Verlauf mit Hilfe der Polizei zur Versorgung seiner Rauchgasintoxikation dem Rettungsdienst übergeben werden. Der Patient wurde vorsorglich in die Erlangener Universitätsklinik verbracht. Die Feuerwehr belüftete das Gebäude und verschloss im Anschluss die aufgebrochene Tür. Durch die aufmerksamen Nachbarn und das Eingreifen der Feuerwehr wurde der Mann vermutlich vor dem Schlimmsten bewahrt.

Der 3. Heimrauchmelder-Alarm des Tages in unserem Landkreis! Diesmal verhinderte ein Rauchmelder im Kinderzimmer Schlimmeres:

Am 25.11. um 13:11 Uhr alarmierte die ILS Nürnberg die FF Uttenreuth mit der Löschgruppe Weiher, die FF Buckenhof, den Inspektionsdienst des Landkreises sowie Rettungsdienst und Polizei zu einer Rauchentwicklung aus einer Zwischendecke in einem Wohnhaus in Uttenreuth. Beim Eintreffen der ersten Kräfte befanden sich alle Bewohner bereits in Sicherheit. Als Brandquelle konnte der unter schwerem Atemschutz vorgehende Angriffstrupp eine in einem Kinderzimmer im Dachgeschoß installierte Halogenlampe lokalisieren. Der Entstehungsbrand im Lampengehäuse war bereits erloschen, durch die Wärmeleitung der Befestigung war es jedoch zu einer Hitzeentwicklung in der Unterkonstruktion der Gipskarton-Decke gekommen, die mittels Wärmebildkamera nachgewiesen wurde. Mit einer Säbelsäge wurde nach der Demontage der Lampe eine kleine Öffnung geschaffen, um diesen Bereich genauer untersuchen zu können. Zum Glück waren weder Lattung, Dämmmaterial noch Dampfsperre in Mitleidenschaft gezogen worden, und auch die Temperatur sank nach der natürlichen Belüftung schnell wieder ab. Gegen 13:45 Uhr war der Einsatz beendet und die Einsatzstelle konnte gesichert an die Bewohner übergeben werden.

Kreisbrandinspektion ERH