KreisFeuerwehrVerband

Erlangen-Höchstadt e.V.

Einsatzberichte des KFV

Unfall mit Zug ging glimpflich aus

 

Forth (DB4). Schrecksekunde für rund 75 Personen in einer Regionalbahn und Großalarm für die Rettungskräfte, die zum Glück größtenteils nicht mehr zum Einsatz kommen mussten: Eine PKW-Fahrerin hatte am Freitagnachmittag im Eckentaler Ortsteil Forth gerade auf einem Bahnübergang wenden wollen, als sich die Schranken senkten. Im letzten Moment konnten die Fahrzeuglenkerin und ihre Begleiterin noch schnell das Auto verlassen, bevor es zum Zusammenstoß kam.

Die Notfallleitstelle der DB AG in München informierte am 24.02.2017 um 13:40 Uhr die Glossary Link ILS Nürnberg über einen Zugunfall auf der Gräfenbergbahn in Höhe des Bahnübergangs über die Bundesstraße 2, die ihrerseits umgehend die Polizei, die Feuerwehren Forth, Eckenhaid, Eschenau und Heroldsberg, den Inspektionsdienst des Landkreises, die Unterstützungsgruppe „Örtliche Einsatzleitung“ und das PSNV-Team (Psychosoziale Notfallversorgung) sowie den THW-Ortsverband Baiersdorf mit dem Stichwort „Verkehrsunfall mit Zug“ alarmierte, dazu seitens des Rettungsdienstes Kräfte gemäß der Alarmstufe RD 5 (6-9 verletzte/erkrankte Personen).

Dieser beinhaltet für den Regel-Rettungsdienst 5 Rettungswägen und 3 Notärzte. Diese sind nicht fest vorgeplant, sondern es werden von der ILS die nächsten freien Einsatzmittel geschickt, in diesem Fall RTW´s & NEF´s des BRK Erlangen-Höchstadt, BRK Nürnberg-Land, ASB Nürnberg-Land und des BRK Nürnberg sowie die Sanitätseinsatzleitung des Landkreises Erlangen-Höchstadt.

 

Beim Eintreffen der örtlich zuständigen Feuerwehr Forth konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Der Zug, dessen Geschwindigkeit aufgrund des bevorstehenden Halts schon deutlich reduziert war, hatte das Auto lediglich leicht gestreift und war rund 50 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen genommen. Die Feuerwehr Forth betreute die offensichtlich kaum verletzten PKW-Insassen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, begleitete die Fahrgäste der Regionalbahn zum rund 250 Meter entfernten Haltepunkt, beseitigte die geringen Mengen ausgelaufener Betriebsstoffe und kümmerte sich um die Verkehrsregelung.

Bis nach der Unfallaufnahme durch die Polizei blieb die B2 in beiden Richtungen gesperrt, nur LKW und Busse wurden mangels geeigneter Umleitungsstrecken durch die Unfallstelle geleitet. Der Schienenverkehr auf der Gräfenbergbahn war im betreffenden Bereich unterbrochen, bis der Zug gegen 15:00 Uhr nach Überprüfung die Fahrt fortsetzen konnte. Die Höhe des Sachschadens wurde von der Polizei im niedrigen vierstelligen Bereich angegeben.

Im Einsatz:

FF Forth: LF20, LF8

FF Eckenhaid: Glossary Link LF 8

FF Eschenau: LF16/12, TLF16/25, DLA(K)23-12, Rüstsatz Bahn

FF Heroldsberg: Glossary Link RW

Kreisbrandinspektion LK ERH: Glossary Link KBI Horlamus, Glossary Link KBM Brunner, Glossary Link ELW 2 UG-ÖEL, PSNV-Team

THW-OV Baiersdorf

Rettungsdienst: LNA Dr. Strauß, ELRD Trautner, bodengebundene Einsatzmittel nach RD5, Glossary Link RTH Christoph 27, Glossary Link ITH Christoph Nürnberg

Polizeiinspektion Erlangen-Land; Streifenfahrzeug

Bundespolizei: Streifenfahrzeug

DB AG: Notfallmanager

 

  • 20170224_forth_vu-zug1
  • 20170224_forth_vu-zug2

 

Bild und Text: Stefan Brunner, Pressestelle KFV ERH e.V.